Auf dem Weg zu einer besseren, zirkulären Zukunft
10. Juli 2025
Entdecken Sie im Wirkungsbericht 2024 von Graphic Packaging nachhaltige Verpackungsinnovationen mit positiver Auswirkung auf die Umwelt.
Bei Graphic Packaging International orientiert sich jede von uns getroffene Entscheidung an unserer Zielsetzung: erneuerbare Verpackungen für eine nachhaltige Zukunft.
Heute kann der Umweltschutz für eine erneuerbare Zukunft mehr als je zuvor unüberwindbar erscheinen. Wir sind dennoch optimistisch. Mit unserem Nachhaltigkeitsversprechen „Better, Every Day“ als Richtschnur überlegen wir, wie wir mit unseren Maßnahmen nicht nur globale Nachhaltigkeitsprobleme bei Verbraucherverpackungen (wie Ressourcenknappheit und Klimawandel) angehen, sondern auch umfassendere gesellschaftliche Bestrebungen verfolgen und dauerhaft positive Auswirkungen erzielen.
Ein Teil dieses Versprechens ist die Entwicklung besserer, zirkulärerer Verpackungen, die uns dabei helfen können, die Auswirkungen von Verbraucherverpackungen (u. a. für Lebensmittel und Haushalt) auf der Erde zu verringern.
Der Wirkungsbericht 2024 unterstreicht unser grundlegendes Engagement für Nachhaltigkeit, zeigt unsere innovativen Fortschritte, und hebt die Ziele für die kommenden Jahre hervor. Klicken Sie hier, um den Wirkungsbericht 2024 von Graphic Packaging zu lesen.
Was versteht man unter Zirkularität?
Die Kreislaufwirtschaft mag zwar kein Trend in unseren Social-Media-Feeds sein, sie hat aber im letzten Jahr den Status eines „Megatrends“ erreicht, laut Circle Economy. Es wird (in einfachsten Worten) über das Konzept diskutiert, debattiert und geschrieben, mehr erneuerbare Rohstoffe einzusetzen und die Stoffe länger im Kreislauf zu halten.
Auf Verbraucherebene bedeutet das die Reduzierung, Wiederverwendung und das Recycling von Produkten. Das beinhaltet auch die Reparatur, Überholung und Wiederaufbereitung von Produkten. Es bedeutet auf Unternehmensebene auch das Umfunktionieren und Recyceln und – was vielleicht am wichtigsten ist – von Anfang an eine bewusste Reduzierung vorzunehmen.
Zirkularität ist nicht nur ein Weg, nachhaltiger zu konsumieren und zu produzieren, sondern betrifft auch andere damit verbundene nachhaltige Entwicklungsziele, wie etwa Maßnahmen zum Klimaschutz. Die Kombination von Ansätzen der Zirkularität mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen sei laut UN-Umweltprogramm der einzige Weg, die Klimaziele zu erreichen.
Trotz ihrer wachsenden Popularität hat die praktische Umsetzung der Zirkularität in den letzten Jahren abgenommen.1 Gleichzeitig steigt der Verbrauch natürlicher Ressourcen weiter an.2
Doch laut The Circularity Gap Report gibt es eine Möglichkeit, diese Lücke zu schließen. Fast ein Fünftel der auf dem Weltmarkt eingesetzten Materialien werden aus neuen, nicht erneuerbaren Ressourcen hergestellt, die schwer zu recyceln sind. Alternativ könnten Unternehmen diese Abfälle von vornherein minimieren, indem sie erneuerbare und recycelte Materialien verwenden und Produkte entwickeln, die stärker auf Zirkularität ausgerichtet sind. Die Rückführung dieses Materialanteils in den Kreislauf würde die globale Kreislaufwirtschaft deutlich stärken.
„Unsere Arbeit zur Förderung der Kreislaufwirtschaft hat für die Verbraucher zu bahnbrechenden Verpackungslösungen aus Pappe geführt, welche die Abhängigkeit von Einwegkunststoffen verringern und für die Rückgewinnung und das Recycling konzipiert sind.“
Michelle Fitzpatrick, Vizepräsidentin und Chief Sustainability Officer bei Graphic Packaging
Was versteht man unter kreislauffähiger Verpackung?
Bei der Kreislaufwirtschaft geht es um mehr als das Rückgewinnen und Recyceln von Materialien am Ende der Lebensdauer. Wir verbessern unsere Verpackungen und Abläufe täglich durch folgenden Ansätze:
- Umfangreicherer Einsatz von erneuerbaren, recycelten und nachhaltig gewonnenen Rohstoffen.
- Konzipierung von Verpackungen, die leicht recycelt, wiederverwendet oder kompostiert werden können und die für eine Rückgewinnung und Umwandlung in neue Produkte optimiert sind.
- Entwurf von Verpackungen in der richtigen Größe – mit dem Mindestmaß an für Funktion und Komfort notwendigen Materialien.
- Herstellung von Verpackungen unter Einsatz sichererer Chemikalien, einem größeren Anteil erneuerbarer Energieträger und weniger Abfall.
Mithilfe unserer Methodik „Design for Environment“ (DfE) optimieren wir die Kreislaufwirtschaft und reduzieren die Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus der Verpackung. Die Zielsetzung von DfE verfolgt von vornherein die Vermeidung von übermäßigem Materialeinsatz und Abfall sowie eine minimale Nutzung neuer und nicht erneuerbarer Rohstoffe zugunsten erneuerbarer oder recycelter Materialien. Sie ermöglicht die Rückgewinnung wertvoller Materialien, die immer wieder verwendet werden können. Dadurch wird die Anzahl der Lebenszyklen maximiert, während gleichzeitig die Funktionen zum Schutz der Produkte und zur Abfallvermeidung bestehen bleiben.

Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich nachhaltiger Verbraucherverpackungen konzentrieren wir uns auf Innovationen, die heutigen Anforderungen gerecht werden und eine bessere Zukunft ermöglichen. Wir arbeiten mit Kunden an der Entwicklung zirkulärer, funktionaler und praktischer Verpackungslösungen, die ihre Nachhaltigkeitsziele unterstützen und gleichzeitig den sich entwickelnden Vorschriften und Verbrauchererwartungen entsprechen.
Highlights 2024 rund um die Nachhaltigkeit für bessere Verpackungen
- 1 Milliarde Kunststoffverpackungen wurden durch Pappe ersetzt
- 97 % der verkauften Verpackungsprodukte als recycelbar eingestuft3
- Über 130 neue Patentanmeldungen
- Weltweit 29 Preise für Verpackungsinnovationen erhalten
Nachhaltiges Skalieren für verantwortungsvolles Wachstum
Bei unserer DfE-Methodik ist der CO2-Fußabdruck unserer Produkte ein weiterer wichtiger Indikator für die Zirkularität von Verpackungen. Wir handeln folgendermaßen, um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren:
- Wir setzen auf erneuerbare Materialien, wie Karton aus nachhaltig gewonnenem Holz und Altfasern, um unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
- Wir optimieren unsere Herstellungsprozesse für einen geringeren Energieverbrauch.
- Wir reduzieren den bei der Herstellung anfallenden und auf Mülldeponien entsorgten Abfalls.
- Wir beschaffen lokale Materialien und optimieren die Logistik zur Reduzierung der Transportemissionen.
- Wir arbeiten mit Lieferanten und Partnern zusammen, um die Emissionen durch nachhaltige Verfahren zu reduzieren.
Unternehmen suchen heute mehr denn je nach Lieferanten, die Verpackungen mit einem geringeren CO2-Fußabdruck anbieten und so zu den Klimaschutzverpflichtungen beitragen. Während wir unsere Betriebsabläufe ausweiten, um der Nachfrage nach zirkuläreren Verpackungen gerecht zu werden, arbeiten wir daran, die mit unseren Abläufen und Produkten verbundenen Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von Kraftstoffen und Strom aus erneuerbareren Quellen zu reduzieren.
Wir sind entschlossen, unseren Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung zu leisten. Wie im letzten Jahr angekündigt, streben wir ein Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2050 an.
Unser erster virtueller Stromabnahmevertrag (VPPA) ermöglicht uns, 70 % des Stromverbrauchs unserer europäischen Verpackungsbetriebe durch Zertifikate für erneuerbare Energien abzudecken. Der VPPA unterstützt geplante Projekte für Solarenergie in Spanien, die voraussichtlich Ende 2025 ans Netz gehen.
Unsere Teams reduzieren außerdem die im Betrieb entstehenden Abfälle und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen durch die kreative Rückgewinnung und Wiederverwendung von Materialien. Im Rahmen unserer weltweiten Geschäftstätigkeit konnten wir 69 % unserer anfallenden Abfälle vor der Entsorgung bewahren. Wir haben über 1 Million Tonnen Materialien zum Recycling zurückgewonnen, darunter 99,8 % unseres anfallenden Pappabfalls.
Und in unserer Lieferkette beziehen wir weiterhin Holzmaterialien aus lokalen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, in denen sich die Walderneuerung und die Artenvielfalt schützen lassen. Wir haben 89 % aller im Jahr 2024 gekauften Forstprodukte aus nachhaltigen Quellen bezogen.
Zusätzlich zu diesen Projekten und Meilensteinen erforschen wir weiterhin viele weitere Möglichkeiten, unsere Innovationsfähigkeit, Betriebsabläufe und Lieferkette nachhaltig zu skalieren. Sehen Sie sich den vollständigen Wirkungsbericht 2024 an und erfahren Sie, wie wir uns bemühen, jeden Tag besser zu werden.
„Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Verpflichtung zu Zirkularität und Nachhaltigkeit auch weiterhin einen Mehrwert für Kunden, Verbraucher, Mitarbeiter und Aktionäre schaffen können, während wir die nächste Wachstumsphase des Unternehmens fortsetzen.“
Mike Doss, Präsident und Chief Executive Officer, Graphic Packaging
Besser bis 2030 – und darüber hinaus
Unsere Nachhaltigkeitsziele „Besser by 2030“ – basierend auf unserer Geschäftsstrategie „Vision 2030“ – skizzieren unsere kurzfristigen Maßnahmen, mit denen wir die Kreislaufwirtschaft für Kunden und Verbraucher, für die Erde und für unsere Mitarbeiter vorantreiben.
Doch über das Jahr 2030 hinaus müssen wir noch viele weitere Herausforderungen bewältigen, um die Zirkularität von Verpackungen voranzutreiben, die Treibhausgasemissionen weiter zu senken und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Wir benötigen eine moderne Recycling- und Kompostinfrastruktur, um 100 % der produzierten Pappverpackungen für Verbraucher zu erfassen und wiederzuverwenden; außerdem neue, noch zu entwickelnde Herstellungsverfahren mit geringen Emissionen; skalierbare Technologien zur CO2-Abscheidung und -Speicherung sowie einen emissionsfreien Transport. Gleichzeitig müssen wir uns in einem äußerst dynamischen Regulierungsumfeld zurechtfinden, während sich die Welt an die Erderwärmung, den Verlust der Artenvielfalt und die zunehmende Ressourcenknappheit anpasst.
Wir brauchen mutige, leidenschaftliche und engagierte Mitarbeiter, die uns dabei helfen, neue, zirkulärere Verpackungslösungen zu entwickeln und unser Unternehmen nachhaltig auszubauen. Deshalb investieren wir in unsere Mitarbeiter, denen unsere Ziele und die Erde sehr am Herzen liegen.
Wir sind stolz darauf, dass das Engagement und die Sicherheit an unseren Arbeitsplätzen höher als jemals zuvor bewertet werden. Unsere Erfolge im Jahr 2024:
- Über 20.000 Mitarbeiter (87 %) nahmen an unserer Mitarbeiterbefragung teil und unser Engagement-Score stieg um 4 Prozentpunkte.
- Um 47 % höhere Teilnahme an Employee Resource Groups.
- 98 % unserer weltweiten Standorte haben ein System zum Schutz für die Bereiche Gesundheit, Sicherheit und Umwelt eingeführt, um Vorfälle proaktiv zu verhindern, Mitarbeiter und die Umwelt zu schützen und gesetzliche Vorschriften einzuhalten.
- Wir investierten 2,2 Millionen Dollar in unseren lokalen Gemeinden. Die Mitarbeiter packten Mahlzeiten für Nachbarn ein, unterrichteten Schüler über recycelbare Verpackungen und erneuerbare Wälder und entwickelten gemeinsam Hochschulkurse zu Verpackungstechnologie und Wissenschaften rund um das Thema Papier.
Womit wir wieder bei der Zirkularität angekommen wären. Die Kreislaufwirtschaft diene nicht nur dem Umweltschutz, sondern auch dem Wohlergehen von uns allen, so das Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Es geht um bessere Unternehmensführung, einen höheren Wert für die Verbraucher, bessere Arbeitsplätze und höhere Gleichberechtigung. Es betrifft uns alle.
Wir laden Sie ein, uns bei unserer Reise „Jeden Tag besser“ zu begleiten. Werfen Sie einen Blick auf unsere Ziele und den Fortschritt, den wir in unserem ersten Jahr gemacht haben, und stellen Sie uns Fragen auf LinkedIn. Bleiben Sie dran, während wir auf eine bessere, zirkulärere Zukunft im Jahr 2030 und darüber hinaus hinarbeiten.
1 Die Zirkularität (gemessen am weltweiten Verbrauch von Sekundärmaterialien) ist zwischen 2018 und 2023 um 21 % gesunken. Im vergangenen Jahr sank sie erneut von 7,2 % auf 6,9 %, laut The Circularity Gap Report 2025.
2 Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen wird sich „die Rohstoffextraktion im Jahr 2060, wenn wir so wie bisher weitermachen, verdoppeln [im Vergleich zu 2017], und zwar weit über die Grenzen unseres Planeten hinaus.“
3 Definiert als weitgehend recycelbar, lokal recycelbar oder bedingt recycelbar.




